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ZAR - Zentrale Arbeitsgemeinschaft österreichischer Rinderzüchter
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"Die Landwirtschafft´s" soll Vertrauen schaffen

Peter Layr (Vorstandssprecher der EVN AG), Agnes Schierhuber (Obfrau des Waldviertler Sonderkulturenvereins), Hermann Schultes (Präsident der Landwirtschaftskammer Niederösterreich) und Hubert Schultes (Generaldirektor der Niederösterreichischen Versicherung AG). Foto: LK NÖ/Erich Marschik

Bereits zum vierten Mal hat die Landwirtschaftskammer Niederösterreich gemeinsam mit Partnern die Image-Kampagne "Die Landwirtschafft"s" gestartet. Unter dem Motto "Vielfalt statt Einheitsbrei" macht man auch heuer auf das umfangreiche und hochwertige Leistungsspektrum der Bauern für Wirtschaft und Gesellschaft aufmerksam.

Seit Mitte August sind die neuen Sujets auf 580 Plakatwänden in ganz Niederösterreich sowie in Print- und Publikumsmedien zu finden. Davor liefen 20 TV- und 24 Hörfunkspots im ORF, die ebenfalls jene gemeinsamen Leistungen der Bauern mit ihren Wirtschaftspartnern aufzeigten, "die sonst nicht so sichtbar sind". Dafür konnten heuer nicht nur der ORF, sondern auch der Energieversorger EVN, die NÖ Versicherung und das Unternehmen Waldland gewonnen werden.

"Jeder profitiert von guten Partnerschaften - im Privat- wie im Wirtschaftsleben. Die Landwirtschaft steht am Anfang zahlreicher Wertschöpfungsketten - jedoch nicht für sich allein. Von ihr leben zahlreiche vor- und nachgelagerte Unternehmen und umgekehrt, im gesamten Bundesgebiet betrifft das mindestens 530.000 Arbeitsplätze. Mit unserer Kampagne unterstreichen wir mit niederösterreichischen Leitbetrieben den Stellenwert dieser Zusammenarbeit gegenüber der Gesellschaft", betonte LK-Präsident Hermann Schultes heute bei der Präsentation.

"Die besondere Stärke unserer Landwirtschaft liegt in ihrer Vielfalt. Wir sind breit aufgestellt und innovativ in der Spitze. Für den wirtschaftlichen Erfolg braucht es neben Qualität und Innovationsfreudigkeit aber auch funktionierende Kooperationen innerhalb von Wertschöpfungsketten. So übersetzen unsere bäuerlichen Familienbetriebe die vielfältigen Produktionsgrundlagen gemeinsam mit Unternehmen in hochqualitative Produkte für die Konsumenten. Mit unseren Partnern aus der Wirtschaft schöpfen wir vorhandene Potenziale aus und entdecken stetig neue. Es eint uns ein Wertegerüst, das auf Sorgfalt, Verantwortung und gegenseitiger Wertschätzung beruht."

Besonders deutlich wird die Ausschöpfung dieser Potenziale am Beispiel des Waldviertler Unternehmens Waldland, das seit mehr als 30 Jahren Naturstoffe von rund 800 Vertragslandwirten veredelt und in alle Welt vermarktet. Gemeinsam mit 120 Beschäftigten werden im Verein für Sonderkulturen stetig neue Veredelungs- und Absatzschienen gesucht - etwa als äußerst erfolgreicher Produzent von medizinischen Präparaten. "In der Züchtung, Produktion und Lagerung von Mariendisteln sind wir sogar Weltführer", berichtete Obfrau Agnes Schierhuber. Damit sei es gelungen durch die Schaffung von Arbeitsplätzen, jungen Menschen in der Region eine Zukunft zu bieten. "Wir haben die Stärken dieser einzigartigen Gegend erkannt und aus oft vermeintlichen Nachteilen klare Strategien für eine innovative und fortschrittliche Landwirtschaft entwickelt. Waldland kann heute mit einer Palette von über 40 Sonderkulturen einen internationalen Markt bedienen, der hohe Ansprüche an Qualität und Professionalität stellt."

Die Innovationsstärke von Waldland ist hier aber noch nicht zu Ende. Das Unternehmen forscht auch in der Treibstoffproduktion und bietet sein Know-how in Indien und Ecuador an. In Gegenden, wo die herkömmliche Spritversorgung nicht oder kaum vorhanden ist, werden so Bioöle erzeugt, die sich außer als Energie zu nichts sonst eignen. Und das neueste Projekt ist eine rein biologische, ökologische und nachhaltige Süßwasserfischproduktion. "Die ersten Welse werden Ende des Monats geschlachtet", so Schierhuber.

Ein langjähriger Partner der Kampagne ist die EVN. In wirtschaftlichen Belangen setzt sie seit bald 20 Jahren auf die Partnerschaft mit Waldbauern zur sicheren Versorgung mit Biomasse als einer zukunftsfähigen Energie-Alternative für die Konsumenten. "Wir betreiben unsere 16 Biomasse-Anlagen zusammen mit Fernwärmegenossenschaften und Landwirten aus der Region. Mit der Entwicklung und dem Ausbau der erneuerbaren Energie schaffen wir sichere Arbeitsplätze und tragen zur regionalen Wertschöpfung bei", erklärte Vorstandssprecher Peter Layr. 1,5 Mio. Schüttraummeter Holz werden dafür jährlich benötigt, was nicht nur 250.000 t CO2 einspart, sondern auch ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz ist. "Besonders in Ballungszentren sind unsere Kunden von der umweltfreundlichen Energie begeistert. Wir wollen Brennholz und Waldhackgut auch den Konsumenten im urbanen Bereich näher bringen", so Layr.

Auf Sicherheit, Verlässlichkeit und Nachhaltigkeit - wie bei der Landwirtschaft - basiert auch die Unternehmensstrategie der Niederösterreichischen Versicherung. Sie ist wie der Bauernstand vom Wissen um die Region und von langfristiger Verantwortung für darin lebenden Menschen geprägt. Die NV liefert ihren Kunden maßgeschneiderte Versicherungslösungen für alle Lebenslagen. So kommt es nicht von ungefähr, dass fast zwei Drittel aller niederösterreichischen Landwirte auf die NÖ Versicherung vertrauen. "Wir freuen uns über das große Vertrauen, das uns die hiesigen Landwirte entgegenbringen, wenn es um die Sicherung von Wachstum und Ertrag geht. Dies sehen wir nicht nur als Zeichen großer Wertschätzung und Akzeptanz unserem Unternehmen gegenüber, sondern gleichzeitig als Verpflichtung, weiterhin partnerschaftlich, verlässlich und verantwortungsvoll zu agieren und unseren Bauern innovative und marktgerechte Produkte anzubieten. Nur so kann gelebte Partnerschaft funktionieren", bekräftigte auch NV-Generaldirektor Hubert Schultes abschließend.

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